Berlin Tag I

25 September 2017 / 2 Kommentare
Am Sonntag ging es nach einem freien Tag nach Berlin. Auf unserem Weg zum Denkmal für die ermordeten Juden Europas, den meisten als Holocaust-Mahnmal bekannt, kamen wir an den gängigen Sehenswürdigkeiten vorbei. 






Beim Mahnmal angekommen, teilten wir uns in zwei Gruppen auf und lauschten den Worten des Guides. Danach ging es nach unten in das dazugehörige Museum.





In diesem Museum kam es dann wohl zu dem emotionalsten Moment des bisherigen Austauschs. Es tat weh zu sehen wie die eignen Freunde ihren Familiennamen in der Datenbank der ermordeten Juden suchten. Nachdem wir all dieses Schicksale, die dort ausgestellt werden, gelesen haben, trafen wir uns außerhalb und bildeten einen Kreis. Die Trauer war unglaublich groß und der Großteil von uns konnte seine Tränen nicht zurückhalten, gerade weil es schwer fiel die anderen weinen zu sehen.



Danach machten wir uns auf den Weg zum Sulla. Während wir in Berlin waren, war das Festival of Lights und deshalb einige Gebäude schön beleuchtet. Beim Sulla kann man übrigends gut israelisch Essen. Selbst unsere Israelis waren schwer begeistert davon, wie gut das Essen dort ist.



Berlin Tag II

25 September 2017 / 1 Kommentar
Heute will ich gar nicht viele Worte verlieren, nur zu einem der Bilder muss ich was sagen. Das Bild welches einen Zaun, ein Gebäude und eine Kamera zeigt, bildet eine jüdische Schule ab. Die Schule hat Panzerglas in den ersten Stockwerken und wird während der Schulzeit durch einen Polizisten bewacht, erzählte unser Guide. Es ist erschreckend, das solche Schutzmaßnahmen heutzutage noch notwendig sind.













Israel: Haifa

25 September 2017 / Kommentieren







Wenn man die Bilder so sieht, mag man vermutlich gar nicht glauben, dass es an dem Tag unglaublich viel geregnet hat und ich mir nur für das Bild schnell die Kapuze vom Kopf genommen habe. Die Bahai Gärten konnte wir aufgrund des Regens nicht besichtigen. Trotzdem hat mir Haifa sehr gut gefallen, auch wenn wir nicht lange in der Stadt selbst waren. Denn morgens haben wir die Navy-Base besichtigt und später ging es noch weiter nach Akko, aber dazu gibt es dann einen separaten Post.

Brush Lettering lernen

24 September 2017 / Kommentieren



Wer sich im Internet mit dem Thema Planung auseinandersetzt, trifft unweigerlich auf schön gestaltete Planerseiten. Sei es nun in einem Filofax, einem Bullet Journal oder einfach so. Oft sieht man dort, wie verschiedene Schriften verwendet werden. Wer sich dann darüber mehr informiert, wird schnell auch auf Brush Lettering stoßen.

Was ist Brush Lettering?

Beim Brush Lettering wird mit einem Pinsel oder einem Stift mit Pinselspitze geschrieben. Dadurch erhalten die Buchstaben an manchen Stellen eine andere Breite als an anderen. Geschrieben wird zumeist in Schreibschrift. 


Was brauch ich fürs Brush Lettering?

Für Anfänger ist ein Stift mit Pinselspitze zu empfehlen, da das schreiben mit Pinseln um einiges schwerer sein soll. Berühmt für diese Art von Stiften ist die Marke Tombow. Die Stifte haben aber auch einen stolzen Preis. Gerade für Anfänger, die noch gar nicht wissen, ob sie überhaupt der Typ fürs Brush Lettering sind, empfehle ich billigere Stifte. Ich habe meine bei Action in einem Paket mit drei Stiften für 2€ gekauft. Manche der Stifte fransen aus oder haben eine hässliche Farbe, aber zum Üben reicht das völlig. Dann benötigst du noch Papier und das war es dann auch schon. 


Wo nur anfangen beim Brush Lettering-Lernen?

Genau das habe ich mich auch gefragt und mich kurzerhand mal vor Pinterest gesetzt. Zur Info ich habe vorher schon Faux-Calligraphy gelernt. Also das faken von Brush Lettering, sodass ich einen kleinen Grundstock an Kenntnissen hatte. Auf Pinterest bin ich neben vielen Tipps auf diese Challenge von dawn nicole designs gestoßen. Schreiben lernen wie in der Grundschule. Das klang nach einem realistischen Ansatz. Also habe ich es versucht. Unten könnt ihr den wackeligen Anfang und das Ende sehen. 




Fazit: Better Brush Calligraphy Challenge

Ich habe mir nicht die vollen 30 Tage Zeit genommen. An manchen Tagen hat es einfach viel zu sehr Spaß gemacht und an anderen hatte ich keine Zeit. Ich empfehle also das Tempo selbst zu bestimmen, aber nicht einfach nur durch die Challenge durch zu rauschen. Was man durch die Challenge definitiv lernt, ist wie man den Stift halten muss, um ein gewünschtes Ergebnis zu erzielen. Nicht alle Buchstabe finde ich persönlich gut geeignet, aber da kann man sich mit etwas Übung selbst ein paar schöne zusammenbauen. Mein erstes eigenes Ergebnis könnt ihr unten sehen. Zudem habe ich mir eine Übersicht aller Buchstaben zusammengestellt, weil mir dieses Blatt in der Challenge gefehlt hat. Das lege ich mir jetzt immer als Gedankenstütze daneben. 

Meine Lieblingsblogs

20 September 2017 / 1 Kommentar
Mit diesem Post heute gebe ich mir besonders Mühe. Eigentlich ist es ganz leicht Begeisterung zu teilen. Nur liegt es mir nicht mit Worten zu begeistern. Trotzdem möchte ich euch natürlich vermitteln, warum gerade diese vier Blogs zu meinen liebsten gehören.
Zum Lesen von  Blogs verwende ich - wie viele andere hier vermutlich auch - bloglovin. Dort habe ich mir irgendwann eine Gruppe "Favoriten" eingerichtet. Bei der Vielzahl an Blogs, die ich lese, wollte ich bei einigen nun einmal sofort mitbekomme, wenn etwas neues online ist. Und diese Blogs möchte ich euch heute vorstellen.


Deliriumskind 

Bildrechte liegen bei Marianne von Deliriumskind

Wer meinem Blog schon länger folgt, der hat bestimmt schon einmal etwas von Marianne und ihrem Blog deliriumskind gehört. Schließlich hatte ich sogar schon das Vergnügen mich mit ihr persönlich zu treffen. Vor kurzem erst hat sie ihrem Blog nicht nur einen neuen Look, sondern auch eine neue Struktur gegeben. Auf ihrem Blog findet ihr alles rund um Minimalismus, Technik und vor allem ganz viel Kreativität. Alles Themen mit denen sie mich sofort hatte. Besonders toll finde ich auch ihre kleinen Anspielungen auf ihre Heimat Bayern, die ihrem Blog etwas sehr persönliches verleihen.

ANLH

Bildrechte liegen bei Anna von ANLH

Über Mariannes Blog kam ich vor kurzer Zeit auf Annas Blog ANLH. Die Art wie Anna schreibt hatte mich einfach sofort. Ihre Texte sind sehr persönlich und ich finde mich immer wieder in ihnen wieder. Der Blog hat es innerhalb eines Monats in meine Lieblingsliste geschafft. Gerade bei Blogs wie dem von Anna ist es mir besonders wichtig, dass die Autoren sympathisch ist - und das ist sie definitiv. Anna hat eine Leidenschaft zum Schreiben, das merkt man nicht nur an der Tatsache, dass sie ein Buch geschrieben hat, sondern an jedem Wort auf ihrem Blog. 

the disaster diary

Bildrechte liegen bei Ana von disaster diary

Auf disaster diary teilt überwiegend Ana ihre Meinung mit der Welt. So richtig auf einen Bereich kann man den Blog nicht festnageln, aber genau das ist auch nicht gewollt. Ana teilt lieber ihre Meinungen und Ansichten über alle wichtigen und weniger wichtigen Dinge, denen sie im Leben begegnet. Ihre Posts regen zum Nachdenken an und haben schon das ein oder andere Mal dazu geführt, dass ich mich näher mit einem Thema befasst habe.

Kleinstadtcarrie

Foto Martin Stier

Luise von Kleinstadtcarrie ist eigentlich niemand, den ich euch noch vorstellen müsste. Schließlich hat sie alleine auf Bloglovin über 7400 Follower. Trotzdem darf sie in einem Post über meine Lieblingsblogs nicht fehlen. Ich weiß gar nicht mehr, wie ich auf ihren Blog kam, zu lange ist es her. Eigentlich lese ich keine Blogs mit Fashion-Anteil. Doch bei Luise sind ihre Outfitbilder für mich eher Beiwerk für ihre unglaublich guten Texte. Man merkt wie viel Herzblut in diesem Blog, der ihr Beruf ist, steckt. Auch ihre Art mit Kooperationen umzugehen gefällt mir sehr. Die Posts sind kreativ, haben schöne Texte und die Kooperationen sind deutlich gekennzeichnet. Mittlerweile ist Luise auch auf YouTube zu finden, hier macht sie vor allem Travelvlogs.

Wie ich auszog einen Baum zu umarmen

17 September 2017 / Kommentieren

Und eh ich mich versah umarmte ich einen Baum.
Die letzten Tage sind nicht leicht gewesen:
Das Studium fraß mehr Zeit als es sollte, dadurch litt die Zeit zu zweit
und plötzlich knallte es!
Ein herber Verlust in der Familie.
Das Glück des letzten Jahres hatte unser Glückkontingent aufgebraucht.
Und auch darum umarmte ich den Baum.
Energie tanken! - Kraft finden!
Für gewöhnlich gehe ich zu meiner Katze um Kraft zu finden,
seit nunmehr einem Jahr zu meinem Partner.
Doch wenn auch dieser lustlos ist - die Kraft zum Energieübertragen fehlt - was bleibt dann?
Die Natur hat die magische Kraft Menschen positiv zu beeinflussen.
Also stehe ich im Wald und umarme einen Baum.


5 Reiseziele für die nächsten Jahre

13 September 2017 / 4 Kommentare
Wie ihr sicher schon gemerkt habt, reise ich sehr viel und gerne. Meine Reisewunschliste ist unendlich lang. Eigentlich würde ich gerne in jedes Land dieser Welt einmal reisen. Heute möchte ich euch zeigen, welche Länder in den nächsten Jahren auf der Reisewunschliste stehen und halbwegs realistisch sind (Australien muss noch warten).


1. Deutschland


Ganz oben steht Deutschland. Nicht nur das ich im allgemeinen sehr viel mehr von meinem Heimatland sehen möchte, es gibt auch schon etwas konkretere Pläne den Urlaub im nächsten Jahr hier mit einem kleinen Roadtrip zu verbringen. Deutschland hat so viel zu bieten und es ist einfach und kostengünstig für uns die Reiseziele zu erreichen. Ganz oben auf der Prioritätenliste steht die Natur, vor allem Berge, und Schlösser. 

 2. Island


Ich weiß, besonders kreativ ist es aktuell nicht nach Island reisen zu wollen. Aber die Natur dort muss so überwältigend sein, dass sich eine Reise in jedem Fall lohnt. Island ist das Reiseziel auf das ich aktuell spare. Ich hoffe auch dort einen Roadtrip machen zu können, um möglichst viel von dem Land zu Gesicht zu bekommen. Für Fotografen soll es dort ja auch himmlisch sein. 

3. Paris


Das Versprechen irgendwann mit mir nach Paris zu fahren, musste mein Freund mir schon vor langem geben. Jeder, der in Paris war, sagt mir eines. Paris ist hässlich. Und trotzdem, irgendwie will ich es nicht glauben. Wenn ich an Paris denke, dann denke ich an Kultur, an kleine Cafés und an gut gekleidete Frauen mit Stile. All das muss doch in Paris zu finden sein, wenn man etwas - außerhalb der Touristenspots - sucht. 

4. Irland/Schottland


Natur, Natur und nochmal Natur. Die zahlreichen Bilder, die ich immer wieder von Schottland und Irland sehe, sind so unglaublich schön. Der Freund meiner Mutter reist regelmäßig in diese Länder und erzählt sehr gerne davon. Auch hier wäre natürlich ein Roadtrip ideal. Oder eine zentrale Lage für zahlreiche Tagesausflüge. 

5. Antwerpen


Auf die Idee Antwerpen hat mir Joana gebracht. Bei ihr sah die Stadt einfach unglaublich schön aus. Antwerpen scheint genau die Art von Stadt zu sein, die ich mag. Außerdem hat mein Freund aus Versehen auf seiner Scratchmap Belgien freigekratzt ohne dort gewesen zu sein ;)

Bullet-Journal-Setup: Wie ich mein Bullet Journal nutze!

10 September 2017 / Kommentieren
Ich habe es euch im letzten Post angekündigt und hier ist es: Das Bullet Journal Setup, das meine Planung erleichtert.

Meine Monatsübersicht


Sehr lange hatte ich keine Monatsübersicht in meinem Bullet Journal. Dazu muss man wissen, dass ich für Termine immer noch meinen Filofax habe und mein BuJo nur für To-Dos nutze. Meine Monatsübersicht beinhaltet jetzt meinen Social Media Plan. Wann kommen Blogposts und wann poste ich was auf welchem meiner drei Instagram-Accounts (Blogaccount, Filofax-Account, privater Account)? All diese Informationen finde ich hier. Zudem führe ich jetzt eine Statistik über meine Accounts. Rechts habe ich eine Übersicht über meine Monatsziele und Serien und Bücher die in diesem Monat Priorität haben sollen. So verliere ich meine Ziele nicht aus dem Blick. 

Mein Tracker 


Einen Tracker nutze ich schon sehr lange. Mir gefällt einfach der Gedanke einen Überblick darüber zu bekommen, wie oft ich etwas mache, dass ich gerne tue oder erreichen will. So sehe ich zum Beispiel, dass ich viel zu wenig trinke und momentan kaum Sport mache. Mein Verhalten kann ich so evaluieren und daran arbeiten. 

Meine Wochenübersicht


Beim Thema Wochenübersicht schalte ich das eigentliche bulletjournaling aus. Ich plane die Woche komplett im Voraus und nicht Tag für Tag. Durch meine Monatsübersicht, weiß ich welche Dinge irgendwann gemacht werden sollen. Zuerst zeichne ich neuerdings eine Timeline für jeden Tag ein. Das kann ich wirklich nur empfehlen. Hier male ich mit meinen neuen Stabilo-Pastelmarkern die festgelegten Termine ein. So weiß ich, welche Zeitfenster überhaupt frei bleiben für To-Dos. Diese trage ich mir dann darunter ein. Zudem tracke ich noch wochenweise meinen Schlaf. 

Mein Equipment



Wie gesagt nutze ich für mein neu eingeführtes Color-Coding die Pastelmarker von Stabilo. Die sind einfach so unglaublich schön. Schreiben tue ich mit meinem schwarzen Frixion. Dann nutze ich noch ein beliebiges Geodreieck. Meinen Tracker male ich mit billigen 1€-Filzstiften von KIK aus. Mein Bullet Journal ist ein namenloses aus dem Müller. Wer Caros mag, für den reicht das. Mein nächstes wird wohl ein Leuchtturm, da ich noch kein billiges mit Dotted-Muster gefunden habe.