Mottowoche Abitur 2016

Mein letzter Post zur Mottwoche bei meinem Abschluss nach der 10. Klasse kam gut an und deshalb möchte ich dir natürlich nicht die diesjährige Mottowoche vor dem Abitur enthalten. Kaum zu glauben, dass die letzte Mottowoche schon wieder 3 Jahre her ist.



Am ersten Tag der Mottowoche machten wir eine Zeitreise und erlebten unseren ersten Schultag erneut. Alles war bunt und voller Süßigkeiten.

Am Tag zwei habe ich mir ein Paar Fußballschuhe geliehen, ein altes Shirt bemalt und bin dann als Vanessa Butz von den Wilden Kerlen zur Schule gegangen.








Tag drei, Motto "Asozial". Denn Tag zuvor war ich noch einmal Powershoppen bei "Tedi" und konnte dort diese grauenvoll glitzernden  Herzohrringe und unhandlichen Fakenails erstehen. Diese Dinger anzukleben war übrigens der Horror, zwischenzeitlich klebten sogar zwei meiner Finger aneinander. Zum Glück hatte ich Nagellackentferner zuhause.


Am nächsten Tag war wieder eine Zeitreise angesagt. Es ging wahlweise in die 80er oder 90er zurück. Also Tattookette gekauft, Arschgeweih aufgemalt und los ging es. Super an diesem Motto war auch der passende Ghettoblaster mit alter Musik.




Freitags, passend zu unserem Werte und Normen- Unterricht, kleideten wir uns zum Thema Gender. Besonders witzig war dabei natürlich das Aussehen der Jungs. Einer von meinen Jahrgangskameraden hatte sich in ein elegantes, schwarzes Kleid geworfen und eine weißhaarige Perücke aufgesetzt. Er konnte wirklich elegant auf seinen Absatzschuhen laufen und sah wirklich einfach aus, als würde er für die Vogue arbeiten.

Da wir zu viele Idee hatten, haben wir die halbe Schulwoche auch noch mit aufgenommen. Montags ging es gleich mit einem, für mich, perfekten Motto los. Sportfan. Einer der wenigen Tage, an denen ich mich einfach nicht entscheiden konnte, was ich anziehen soll. Die Auswahl war einfach viel zu groß. Am Ende ging es im Trikot dieser Saison und passender Jogginghose, mit zwei Schals und natürlich meiner Mitgliedsnadel los.

Als wahre Ostfriesen und mit zwei super Landwirten im Jahrgang lag ein Motto auf der Hand. E.-S. und J. kamen in typischer Landwirtmontur und alle anderen als Kühe. In der ersten großen Pause fuhren wir in Anhängern an zwei Traktoren auf den Schulhof. Die Aufmerksamkeit war uns mal wieder gewiss.

Am letzten Tag ging es passend zu unserem Pullover-Motto "Langsam oder gar nicht!" als Rentner zu Schule.

Lovely Links: März 2016

Endlich mal wieder Zeit für Lovely Links.



Auf Deliriumskind erklärt uns Marianne wie sie im Rahmen ihres Studiums zeichnen gelernt hat und gibt Tipps, wie auch du zeichnen lernen kannst. 

Ariane ruft zu einer Bloggerparade rund um Reisebekanntschaften auf und erzählt gleich zu Beginn von einigen ihrer eigenen. Lesen lohnt sich und mitmachen bestimmt auch. Ihr habt genug Zeit bis zum "Einsendeschluss". 

Luise von Kleinstadtcarrie verschriftlich die wohl unendlich Frage "Wer will ich sein?". Einige interessante Denkanstöße.

Joana von odernichtoderdoch erzählt aus ihrem Leben als Workaholic und warum sie etwas ändern musste und wollte. Etwas worüber wir alle nachdenken sollten. 


#BallonsOnTour Ein Möbelhaus, ein Blechkasten und die Stoppelkamp-Allee in Paderborn


Der SC Paderborn war zum Zeitpunkt unserer Reise bereits abgestiegen, doch das störte weder uns noch die Bahnhofsplakatierer. Auf unserem Heimweg stiegen wir also abends in Paderborn aus, schlossen unsere Taschen weg und machte uns mit einem Linienbus auf zum Stadion. Von der Bushaltestelle aus, mussten wir nur noch eine Straße überqueren. Und dort, gegenüber von einem Möbelhaus, stand der Blechkasten, den die Paderborner ihr Stadion nennen dürfen.



Von Moritz Stoppelkamps unglaublichem Tor erzählte ich euch bereits hier. Natürlich ließen wir es uns nicht nehmen die dazugehörige Allee einmal abzuwandern. 82,3 Meter lang ist das "Denkmal" und am Ende (oder ist es der Anfang) wartete eine Moritz-Stoppelkamp-Figur auf uns.





Der Aufenthalt währte nicht lange und nachdem wir unser Abendessen am Paderborner Hauptbahnhof zu uns nahmen, fuhren wir endlich nach Hause.

#BallonsOnTour - Echte Liebe der Herzblut-Borussen

Unseren vorletzten Stop legten wir in Dortmund ein. Bevor die Stadionführung begann, konnten wir bereits einen kurzen Blick in das Borusseum werfen. Im Kino dieses Museums holte uns dann eine freundlich wirkende ältere Dame in kompletter schwarz-gelber Montur (sogar ihre Schuhe passten dazu) ab. Sie führte uns über den Pressekonferenzraum in das Innere des Stadions.  





Im Stadion erhielten wir wieder ausführliche Erklärungen, wobei sich unsere Tourführerin natürlich die ein oder andere Spitze in Richtung "ihrer Bayern-Mädels" nicht verkneifen konnte. Wir hatten sogar die Möglichkeit die Südtribüne zu betreten. In einige Stadien bleibt einem als Stadiontour-Teilnehmer der Gang auf die heimische Stehplatztribüne nämlich verwehrt.





Nach der Führung aßen wir ein paar Waffeln (wobei die Verkäuferinnen wirklich unfreundlich waren) und machten uns erneut auf den Weg ins Borusseum. Nachdem wir uns dort etwas in die Geschichte der Schwarz-Gelben eingelesen hatten, waren wir gewappnet für das Borusseum-Quiz, welches wir erfreulicherweise (nach einige Versuchen) als Herzblut-Borussen abschließen konnten. (Man achte auf unseren Namen ganz oben auf dem Papier ;))


Emotionslos?

Quelle: Splitshire 

"Ich habe nie zu den besonders emotionalen Menschen gehört und ich war mir dessen immer bewusst. Emotionslos. Vielleicht ist es das Wort was mich am besten beschreibt, wenn es um negative Gefühle geht, wenn es um Trauer geht und um Verlust. Darin bin ich nicht gut. Das ist einfach nicht meins. Ich hatte das akzeptiert und eigentlich, ja eigentlich ist es sogar gut, dass ich nicht emotional bin wenn es negativ wird, weil es nicht vom Vorteil ist wenn man sich in so negative Situationen stürzt. Aber manchmal wünsche ich mir, dass ich ein bisschen mehr Emotionen zeigen kann. Damit ich den Menschen zeigen kann, dass es mir nicht egal ist. Dass es doch einen Unterschied macht. Ich möchte nicht kalt wirken. Denn es lässt mich nicht kalt. Ich bin nicht kalt! Aber ich kann diese Gefühle nicht so ausdrücken und vielleicht bin ich auch abgeschotterte als viele andere. Vielleicht gehe ich anders mit diesen Dingen um. Es berührt mich schon. Und es ist schwierig. Sehr schwierig. Manchmal weiß ich auch nicht wie ich mich dann ausdrücken soll. Aber es lässt mich nicht kalt.
Ich bin nicht kalt!"

Aufnahme vom 26.11.2015


#BallonsOnTour - Die blau-weiße Welt von Schalke 04

Man hört es immer wieder, auf Schalke sind sie fanatisch. Und nach einem Sonntag und Montag in Gelsenkirchen, können wir das nur bestätigen.

Die Veltinsarena ist ein spezielles Stadion. Nicht umsonst wird sie spöttisch auch "die Turnhalle" genannt. Neben der Tatsache, dass man wie vielerorts die Decke verschließen kann, hat man auf Schalke noch die Möglichkeit den Rasen aus der Halle zu schieben.  






Du wirst dich vielleicht fragen, was dieses unansehnliche Bild von ein paar Schläuchen hier zu suchen hat. Noch so eine Besonderheit auf Schalke ist es, dass sie durch diese Schläuche in einem ausgeklügelten System Bier durch die Arena schicken. So schnell geht denen das Bier nicht aus.



Die Kapelle in der Veltinsarena ist auch wirklich schön gemacht und der zuständige Pastor ein freundlicher Mann.



Der Spielertunnel ist hier auch sehr speziell. Wie ihr eventuell wisst, hat Schalke eine starke Verbindung zu Bergbau, weshalb auch das Design des Tunnels daran erinnert.



4 Minuten Meisterglück. Als Bayernfan erinnert man sich gerne an den 19. Mai 2001, als Schalkefan denkt man einen der bittersten Tage seines Fandaseins. Wer die Geschichte nicht kennt, sollte sie hier mal nachlesen. Genau solche Geschichten schreibt nur der Fußball.

Kommen wir zurück zum Fanatismus. Um euch einen Eindruck zu vermitteln, zeige ich euch einfach folgende Bilder.




Und inmitten dieser blau-weißen Welt steht ein gelbes Gebäude. Besser wird's nicht mehr.


Football Friday - Schiri, wir wissen wo dein Auto steht!


Wer kennt diesen Ausspruch nicht. Der Schiedsrichter hat eigentlich die Aufgabe ein Spiel in geregelte Bahnen zu lenken und einen fairen Wettbewerb zu ermöglichen, trotzdem wird er immer wieder zum Opfer von Anfeindungen. Den Unparteiischen wird häufig genau diese Eigenschaft abgesprochen. Auch ich erwische mich immer wieder dabei, wie ich mich, wenn mein Lieblingsteam spielt, furchtbar über (vermeintliche) Fehlentscheidungen aufrege. Aber ich zwinge mich immer wieder dazu auch an den Schiedsrichter zu verstehen. Menschen machen Fehler, auch Schiedsrichter sind von dieser Regel nicht ausgenommen. Trotzdem ist nicht jeder Schiri parteiisch, der Fehler macht.

Wie du vielleicht weißt, spiele ich Volleyball. Bei uns in den unteren Ligen wird noch kein Schiedsrichter gestellt. Wir schiedsen selbst. Aus jeder Mannschaft machen einige einen Schiedsrichterschein, die anderen stellen sich als Linienrichter und Anschreiber zu Verfügung. Wir hätten einen Grund parteiisch zu sein, schließlich spielen wir alle selbst in dieser Liga um die Meisterschaft. Trotzdem pfeifen wir gerecht, warum sollte also ein völlig unbeteiligter Schiedsrichter parteiisch pfeifen? Die einzige Erklärung wäre eine hohe Summe Geld, die aber vermutlich auffallen würde. Desweiteren lernt man, wenn man selbst ab und an mal pfeift oder in einem "Gespann" beteiligt ist, wie schnell mal ein Fehler oder eine schwierige Situation aufkommt. Beim Volleyball gibt es neben dem 1. noch einen 2. Schiedsrichter und mindestens zwei Linienrichter. Es ist ein Sport mit recht kleinem Spielfeld und verhältnismäßig wenig Bewegung. Man könnte es fast einen übersichtlichen Sport nennen. Trotzdem gibt es häufig knappe Entscheidungen. War der Ball jetzt noch auf oder schon hinter der Linie? Zählt der gespielte Ball schon als Doppel? Übergetreten oder nicht?

Jetzt stellt euch das ganze Mal im Fußball vor. Plötzlich kommt da Tempo ins Spiel, der Schiedsrichter muss mitlaufen, um auf der Höhe zu sein. Einmal falsch gelaufen, steht der Schiri ungünstig und verliert den perfekten Überblick über die Situation. Abseitsentscheidungen sind häufig hauchdünn und lassen sich im TV auch erst mit Linie erkennen und Foulspiele brauchen drei bis vier Wiederholungen, bis sie als klares Foulspiel eingestuft werden.

Auch mir ist aufgefallen, dass die Schiedsrichter diese Saison häufiger im Fokus stehen, als ihnen lieb ist. Natürlich liegt dies auch an ihren Fehlentscheidungen, aber wir dürfen unseren Respekt gegenüber diesen Männern und Frauen nicht verlieren.

Was mir bei meinem Versuch die Schiedsrichter besser zu verstehen wahnsinnig geholfen hat, ist der Schiedsrichter-Podcast "Collinas Erben". Hört doch mal rein!

#BallonsOnTour - Nette Menschen und ein Niveamodel in Gladbach

Sonntags ging es für uns nach Gladbach. Doch direkt am Bahnhof herrschte Verwirrung bei meiner Schwester und mir. Es dauerte eine Weile bis wir den Bus Richtung Stadion gefunden hatten. Leider hatte dieser Verspätung, sodass wir, nach einem Run von der Haltestelle zum Stadion bei Hitze mit schwerem Rucksack, zu spät am Stadion ankamen und die anderen bereits weg waren, wie uns der Parkwächter informierte. Doch weil in Gladbach alle Menschen einfach nur freundlich zu seien scheinen, machte dieser sich auf die Suche nach dem Tourguide. Dazu verließ er seinen Posten. Leider konnte er auch in der Geschäftsstelle am Sonntag niemanden finde, sodass er uns allein ins Gebäude ließ mit der Anweisung auf den Wachmann zu warten. Besagter Wachmann kam auch kurz später in Begleitung des Wächters und brachte uns zum Rest der Tourgruppe. Diese war noch nicht weit und der Guide war sehr freundlich. So stiegen wir einfach ein und begannen quasi auch von Anfang an. Während wir die Einführung genossen, konnten wir draußen einige Spieler vorbeilaufen sehen. Unter anderem Yann Sommer, den unser Guide als "unserer Nivea-Model aus der Schweiz" bezeichnete. Das Stadion kannten wir bereits vom TelekomCup von innen. Trotzdem war es wirklich interessant und unser Guide ein wirklich lustiger Kerl.








Ich bin süchtig. Wie ich mich in meinen Terminkalender verliebte.

Heute möchte ich dir etwas über mein neues Hobby erzählen. Es ist schon eine Weile her, da sah ich ein Video auf Youtube über einen neuen Trend namens "Filofaxing". Ganz ehrlich, ich dachte die Mädels wären bescheuert. Zu dem Zeitpunkt habe ich selbst schon einige wenige Rollen Washi-Tape und auch Sticky Notes besessen und wusste, dass die Materialien für dieses Hobby nicht gerade günstig sind. Trotzdem sitze ich jetzt hier und schreibe euch von Filofaxing als meinem neuen Hobby. Was also ist passiert?

Ich bin ein Terminkalender-Kind. Ich weiß nicht wie es dir geht, aber ich komme einfach nicht damit zurecht alles mit der Hilfe meines Handys zu organisieren. Ich habe schon immer alles in Notizbücher geschrieben und diese auch teilweise gehortet. Irgendwann habe ich den Überblick verloren über all diese Bücher. Listenbücher, Blogplaner, Schuljahresplaner und privater Terminkalender. Zudem hatte ich nie zu richtigen Zeit die passenden Informationen dabei. Ich habe es auch mit dem Bulletjournaling versucht und bin gescheitert. Dann fand ich einen alten Ringbuchplaner wieder und kaufte mir zu Schuljahresbeginn die passenden Einlagen. Es hat mir einfach gefallen, alles in einem Planer zu organisieren. So kam es also, dass ich mir zu meinem Geburtstag einen Filofax gewünscht habe. Und hier seht ihr ihn:


Wie ihr sehen könnt, habe ich einen eher schlichten Planer gewählt. Die genaue Modellbezeichnung ist Metropol. Ich wollte einen Planer, den ich noch lange schön finden werde und nutzen kann, weil er dann doch nicht ganz günstig ist. Mittlerweile habe ich diesen überall dabei. Egal ob Schule, Abizeitungskomiteetreffen oder einfach wenn ich das Gefühl habe Zeit für meine Blogplanung über haben zu können. 

Natürlich blieb es mit meinem Faible für Schönes und Kreativität nicht aus, das ich auch anfing die Seiten zu dekorieren. Dies mache ich allerdings nur in meinen privaten Kalenderseiten und in meinem Blogplan nicht im Rest des Planers.





Mein Setup, also meine Divider und meine Paperclips etc. habe ich im Harry Potter-Stil gehalten und es ist ebenfalls geplant einige Wochendekos in dem Stil zuhalten.


Auch mein allerliebster Lieblingssport und der FC Bayern haben einen Teil im Planer. In meiner Fußballsektion steckt neben einem Team-Foto und dem Spielplan aller Wettbewerbe eine Autogrammkarte von meinem Lieblingsspieler bei Bayern.


Zu guter Letzt zeige ich euch die aktuelle Woche. Wer sich fürs Filofaxing interessiert und immer up-to-date sein will, kann mir gerne auf meinem dafür genutzten Instagramaccount folgen. Dort findet ihr mich als @annifilo.