Good to know - Wie verbringe ich eine Bahnfahrt bequem und sinnvoll

18 Januar 2016 /
Im letzten Jahr verbrachte ich ca. Stunden in Zügen. In meinem Sommerurlaub war die Bahn das Hauptverkehrsmittel, auf den Wegen zu meinen Vorstellungsgesprächen befand ich mich in der Bahn und auch auf den Weg ins Stadion machte ich mich auch mit meinen Freunden von der DB. Ich glaube ich kann mich mit Fug und Recht als „Deutschebahnexpertin“ bezeichnen. Wenn ihr diesen Artikel lest befinde ich mich – drei Mal dürft ihr raten – genau, wieder in der Bahn. Ich weiß, dass unglaublich viele Leute nicht besonders gerne Bahn fahren, dabei kann das eigentlich ganz schön sein. Heute möchte ich euch ein paar Tipps geben, wie man das Bahn fahren so angenehm wie möglich gestalten kann.



1.       Wie sorge ich für Bequemlichkeit?


Erst einmal sollte jedem klar sein, dass es deutlich gemütlicher ist sich in einem IC oder ICE fortzubewegen als in einer Regionalbahn. Hast du also eine längere Strecke vor dir,  investiere, falls es dir möglich ist, lieber etwas mehr Geld und freue dich wenn du aussteigst, dass du deinen Rücken noch bewegen kannst. Wer Probleme mit Nackenschmerzen hat, sollte sich wirklich überlegen, ob er sich nicht ein Nackenkissen oder zumindest einen Schal mitnimmt, denn gerade aufgrund der Lüftung steigt man selten mit einem guten Gefühl im Nacken aus. Ein unentbehrlicher Tipp ist es, die 4,50€, die es kostet, in eine Sitzplatzreservierung zu investieren. Ich habe nachts schon 5 Stunden auf dem Boden eines Bistroabteils verbracht und glaubt mir, dass ist alles andere als schön. Gerade wenn man zwischen großen Städten unterwegs ist, gibt es immer ein paar Studenten, Schulklassen und Geschäftsleute, die auch unterhalb der Woche dieselbe Strecke fahren möchten wie du.


2.       Was fange ich mit meiner Zeit an?


Ein unschlagbarer Vorteil wenn man mit der Bahn unterwegs ist, ist, dass man selbst nicht mit dem Fahren beschäftigt ist. Dasselbe gilt für Fernbusse. So kann man seine Reisezeit wenigstens sinnvoll nutzen. Ich habe für mich drei verschieden Arten des Zeitvertreibs herauskristallisiert.

Die Zeit wirklich nutzen. 

Was ich damit meine ist eigentlich ganz einfach. Es gibt so ein paar Aufgaben, die immer liegenbleiben. Die nervige Deutschlektüre, die Blogposts der nächsten Wochen, die Bilder, die längst mal bearbeitet und sortiert werden sollten oder auch lernen für die nächste Klausur. Im Zug gibt es wenig was dich ablenkt. Du hast nicht viele andere Möglichkeiten für Aktivitäten. Perfekter Umstand also um sich auf die lästigen Aufgaben zu konzentrieren.

      Ein bisschen Me-Time.

Du hast aktuell keine liegengebliebenen Aufgaben, die du mitnehmen kannst? Perfekt, dann nimm dir doch einfach ein bisschen Zeit für dich. Lese mal wieder ein gutes Buch oder beginn endlich mit der neusten Ausgabe deiner Lieblingszeitung. Vielleicht kannst du auf einem deiner Geräte auch deine neue Lieblingsserie schauen oder ein paar Podcasts hören. Die Möglichkeiten sind vielfältig. Endlich hast du mal wieder Zeit für die Dinge, die du sonst nicht schaffst.
  
      Endlich mal entspannen.

Vielleicht brauchst du aber auch einfach nur eine Pause. Etwas entspannende Musik und schon kann man die Augen schließen. Wem das im Zug schwer fällt, dem kann ich nur eine Schlafmaske empfehlen. Es sieht für die anderen etwas seltsam aus, aber wenn stört es solang du entspannen kannst. Wenn du dazu neigst schnell einzuschlafen, stellt dir lieber eine halbe Stunde vor Ankunft oder Zugwechsel einen Wecker. So verpasst du auch garantiert nicht deine Haltestelle und wachst am anderen Ende des Landes wieder auf.

Manchmal hat man das Glück und hat einen netten und gleichzeitig interessanten Gesprächspartner bei sich sitzen. Ich hatte kürzlich das Vergnügen mich mit zwei sehr netten Herren über Fußball unterhalten zu können.


3.       Wie steigt man am besten um?


Schau dir immer die Umsteigezeiten und die Gleise im Internet an, bevor du ein Ticket buchst. Meistens kann man sehr gut einschätzen, ob es machbar ist oder nicht. Es ist grundsätzlich tagsüber kein Problem einfach den nächsten Zug zu nehmen. Einmal zum Schalter gehen und dort die Zugbindung aufheben lassen. Am einfachsten ist es, wenn man an größeren bzw. Umsteigebahnhöfen umsteigt. Dort ist nicht nur die Chance höher, dass der nächste Zug nicht erst in einer Stunde fährt, sondern auch die Möglichkeit etwas mit der Wartezeit anzufangen. Sogar meine Kleinstadt hat einen besser ausgestatteten Bahnhof als Offenbach. Ich habe in den letzten Monaten so unglaublich viele Stunden in Bahnhofsbuchläden verbracht. Allein letzte Woche war ich geschlagene 2 Stunden in einem.



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