#BallonsOnTour: Bremen oder "Welche andere Sportart hat denn gleich einen eigenen Fußballgott?"

20 August 2015 /
Von Hamburg aus ging es früh am morgen weitere nach Bremen. Das Interessante an dieser Reise war, das man häufig direkt zwischen zwei Konkurrenten wechselte. So ging es also von den Hamburgern zu Feind Nummer eins nach Bremen. Da wir bereits letztes Jahr in Bremen waren und früher selbst einmal Bremen"fans" waren, kannten wir uns hier natürlich schon ein wenig aus. Leider machte uns das Wetter einen kleinen Strich durch die Rechnung und wir waren froh als wir endlich ins Museum konnten, wo wir auch das schöne Zitat aus dem Titel zu lesen bekamen. Das spannende in Vereinsmuseen ist, dass es einen Zeitpunkt gab, zudem dieser Verein gleichauf mit anderen Vereinen war. Die stark unterschiedliche Entwicklung die diese Vereine dann nehmen, hängt teilweise von Kleinigkeiten ab. Genauso wie der Verlauf eines Spiels. Eines der berühmtesten Beispiel dafür, findet sich auch im Wuseum.
Die Papierkugel.






Wie eine Papierkugel ein Uefa-Cup-Halbfinale entschied

Eigentlich eine ganz normale Handlung. Der Verteidiger Michael Gravgaard wollte im Halbfinale gegen Bremen, den Ball zu seinem Keeper zurückspielen. Doch durch eine auf dem Feld liegende Papierkugel gelangt der Ball zuerst an Gravgaards Bein und dann ins Aus. Es steht 1:2 für die Bremer, doch die Partie ist noch offen. Ecke Bremen. Tor. 1:3 für die Bremer in der 83.Minute. Später gelingt dem Hamburger SV noch ein weiterer Treffer. 2:3. Die Bedeutung der Papierkugel wurde dadurch nur noch stärker. Bremen gewinnt gegen den Erzrivalen und zieht ins Finale ein. Schon damals war die Tragik und Komik beim HSV nicht zu überbieten. Besagte Papierkugel stammte nämlich aus einer Choreografie der Hamburgfans. 


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Hey :) Lass mir doch einen Kommentar da.
Konstruktive Kritik ist ebenfalls erwünscht :D
Liebe Grüße Anneke